Experimentelle Virologie

Viren sind Vehikel, die biologische Informationen transportieren und die Funktionen von menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Zellen umprogrammieren, um sich zu vermehren. Sie sind sehr klein und haben meist eine sehr einfache Struktur. Behüllte Viren bestehen lediglich aus einer Schicht aus Eiweißen (Proteinen), die mit genetischem Material gefüllt ist und die von einer dünnen Hülle von Lipiden umgeben ist, in die Virusproteine eingebettet sind. Trotzdem bedrohen virale Krankheitserreger wie HIV oder das Hepatitis C-Virus (HCV) die Gesundheit von Millionen Menschen. Zu den wichtigen humanpathogenen Erregern in der Gruppe der RNA-Viren zählt neben HCV, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und SARS-CoV-2, das Virus, das für die aktuelle COVID-19-Pandemie verantwortlich ist.


In unserem Institut forschen drei Arbeitsgruppen, die sich mit Hepatitisviren (HCV, HEV), RSV seit 2020 auch SARS-CoV-2 befassen. Hierbei kombinieren wir molekular- und zellbiologische Ansätze mit bioinformatischen und computer-gestützen Verfahren, um virale Replikationsmechanismen zu verstehen und neue Therapie- bzw. Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.  

 

Mitteilungen

Stellenausschreibung: Postdoktorandin bzw. Postdoktorand (m/w/d)

Das Institut für Experimentelle Virologie (Direktor: Prof. Thomas Pietschmann) sucht eine bzw. einen Postdoktorandin / Postdoktoranden (m/w/d)  für…

Stellenausschreibung: Doktorandin bzw. Doktorand (m/w/d)

Das Institut für Experimentelle Virology (Direktor: Prof. Thomas Pietschmann) sucht eine bzw. einen Doktorandin / Doktoranden (m/w/d)  für die…

Rund eine Million Euro Fördergelder für Entwicklung antiviraler Therapien

Gemeinsame Pressemitteilung von TWINCORE und MHH

 

VolkswagenStiftung fördert Forschungsprojekte zu SARS-CoV-2 und Hepatitis E

Ein präziser Maßstab für schützende Immunität

Neues Werkzeug soll die Suche nach dem HCV-Impfstoff erleichtern

Zwei Restriktionsfaktoren verhindern Hepatitis C-Infektion in Mäusen

Forscherteam am TWINCORE klärt mit internationaler Unterstützung auf, warum Mäuse nicht für das Hepatitis C-Virus empfänglich sind