
Diversity-Tag 2026 am TWINCORE
Diverse Origins - One Goal

Das TWINCORE wurde 2008 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Wir vereinen die Expertise von Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Disziplinen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Infektionsforschung zu finden. Unser Fokus: translationale Forschung – die Brücke zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.
The LISA Sommerakademie findet vom 23. August bis zum 11. September 2026 statt. Anmeldungen sind bis zum 31. März möglich.

Diverse Origins - One Goal

Insgesamt 23. ausgezeichnete Dissertation am TWINCORE

Elf Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick in die Infektionsforschung
Wir betreiben translationale Infektionsforschung, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten beim Menschen zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns auf drei Themenbereiche, die unsere Forschungsarbeit auszeichnen. Erfahren Sie hier, wie wir vorgehen und welche Ergebnisse wir dabei erzielen.
Unter der Leitung unserer besten Wissenschaftler arbeiten diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Projekten innerhalb unserer Forschungsthemen.
Diab-Elschahawi M, Kirk T, Häussler S, Presterl E, The Psps Working Group
Samuelsen Ø, López-Causapé C, Aarestrup F, Bortolaia V, Brouwer M, Cantón R, Egli A, Grad Y, Hamprecht A, Haussler S, Holt K, Hopkins K, Howden B, Jeannot K, Kahlmeter G, Köser C, Mathers A, Naas T, Pournaras S, Ruppé E, Schön T, Stoesser N, Turnidge J, Werner G, Wright G, Giske C, Oliver A
Ruwisch J, Cazes A, Leiber L, Borie R, Neubert L, Christian L, Thomas de Montpréville V, Szmul A, Moussa F, Verleden S, Gaedcke S, Hegermann J, Fuge J, Ballmaier M, Kamp J, Greer M, Braubach P, Werlein C, Ius F, Graalmann T, Aburahma K, De Sadeleer L, Egashira R, Ackermann M, Yamada D, Hoeper M, Falk C, Gottlieb J, Schiller H, Vanaudenaerde B, Seeliger B, Debray M, Bernaudin J, Knudsen L, Bergot E, Jacob J, Mal H, Jonigk D, Dettmer S, Mordant P, Prasse A, Fadel E, Wuyts W, Crestani B, Kaminski N, Justet A, Schupp J
Das Projekt erforscht, wie die Wirkung monoklonaler Antikörper verbessert werden kann. Diese Antikörper sind bereits erfolgreich gegen Viren im Einsatz. Ziel ist es, die sogenannten Fc-Effektorfunktionen zu optimieren, um Infektionen noch effektiver zu bekämpfen.
Dieses Projekt fokussiert sich auf Lungeninfektionen wie Influenza, COVID-19, Pneumonie und Tuberkulose, um Diagnostik, Patientenstratifizierung und Therapie zu verbessern. Dabei werden RNA-Moleküle und Metabolite als Biomarker sowie ergänzende Therapien untersucht.
Wir untersuchen, warum HCV-Infektionen teils spontan abheilen, oft aber chronisch werden, und warum RSV-Infektionen bei manchen Kindern schwer verlaufen. Mithilfe moderner Sequenzierungstechnologien analysieren wir die genetischen Merkmale von Wirten und Erregern, um die Anfälligkeit zu verstehen.
Humane, potenziell neutralisierende Antikörper gegen HEV haben die Entwicklung neuer Nachweisverfahren für das Virus in Patientenproben vorangebracht. Mit serologischen und funktionellen Analysen werden Marker für den Verlauf und die Therapie chronischer Infektionen ermittelt.
"Herausforderung Arzneimittel für seltene Krankheiten – Lehren aus der Vergangenheit"
Prof. John Schoggins
Soutwestern Medical Center
University of Texas
"Mechanisms and consequences of antiviral interferon-induced effectors"
Prof. Dr. med. Axel Hamprecht
Universitätsinstitut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
"Carbapenemase-producing Enterobacterales - Molecular Characterization and Diagnostic Tools for the Early Detection of a Silent Epidemic"

